Katogorie

0003SBöhringer Fred@Fotoprofi Digital 2019

Von Analog zu Digital

Mit 14 Jahren habe ich 1977, mit einer geliehenen Praktica, meine ersten Erfahrungen gemacht.

Landschaft, Architektur, Kanufahren in Südfrankreich und Klettertouren in den Dolomiten haben mich derart beeindruckt, dass ich diese Orte in den Jahren von 1977 bis 1986 mit meinen Pfadfinderfreunden immer wieder besuchte, um sie fotografisch festzuhalten.

Meine Diavorträge wurden gerne besucht, dies motivierte mich dazu, mir selbst eine Fotoausrüstung zu kaufen. So gehörte für schnelle Serienbildaufnahmen ein „Power Winder“ an die Kamera und weil es keine Software für Bildbearbeitung gab, mußten alle möglichen Filter von Tokina (Prisma-, Pol-, Infrarot-, Farb-, Sternfilter…) in den Fotorucksack.

Auf der Suche nach außergewöhnlichen Perspektiven und Motiven fanden Teile meiner Ausrüstung immer wieder ihr jähes Ende. Dies kam mir nicht ungelegen, so hatte ich wieder einen Grund, Neues anzuschaffen. Eislandschaften, Schluchten und das Hochgebirge ziehen mich heute noch magisch an.

Hochzeiten, ein lukratives Geschäft das mir immer wieder Mittel brachte, um mir Neuanschaffungen zu leisten, rundeten mein Portfolio ab. So wurde ich bald auch von einem damals namhaften, Dornbirner Fotogeschäft als „Aushilfe“ engagiert.

Als das digitale Zeitalter in der Fotographie aufkam, wuchs mein Frust. Alles wurde in Frage gestellt. Alle meine , bis dahin angeschafften, Kameras sollten nun wertlos werden. Kam dazu, daß sich Minolta (meine Marke) aus dem Kamerageschäft zurückzog und an Sony verkaufte. Die Folge war eine mehrjährige Fotodepression

Über 15´000 Bilder für Wikipedia

Die Wissensdatenbank Wikipedia wurde immer mehr zum Nachschlagwerk vieler Fragen. Oft fehlte aber das Bildmaterial zu den Seiten. In jahrelanger (seit 2007) Nachtarbeit fütterte ich die Bilddatenbank der Wikimedia mit mehr als 15.000 Bilder und pflegte sie als Wikipedia User in die Seiten ein. Die Dokumentation des kulturellen Erbe Vorarlbergs wurde mit mehreren tausend Bilder in mühevoller Kleinarbeit fotografisch aufgearbeitet. Landschaft, Architektur, Berge, Libellen und Schmetterlinge rundeten die Arbeit ab. Internationale Auszeichnungen motivierten mich ständig am Werk zu bleiben.

Als mehrfacher Preisträger des Fotowettbewerbes „Wiki Loves Monuments“ erhielt ich von 2011 bis 2018 jedes Jahr Einladungen nach Wien, wo ich in der Hofburg meine Auszeichnungen entgegennehmen durfte. Der letzte Österreichweite Wettbewerb brachte mir als Preisträger des 1. und 2. Ranges eine 1 wöchige Reise zur Wikimania nach Kapstadt in SÜDAFRIKA

Durch die Arbeit bei Wikipedia wurde ich auch Bildautor mehrerer Vorarlberger Sachbücher.

Unterstützung durch den Fotoclub

Der Umzug von Dornbirn nach Wolfurt und die Frage, wie werde ich in 15 Jahren meine Pension gestalten, wurde schnell beantwortet. Gesellschaftlicher Anschluß verbunden mit meinem Hobby, das fand ich 2013 im Fotoclub FT-Digital.

Hier konnte ich mich endlich fotografisch weiter entwickeln. Durch die Offenheit der Mitglieder, der Hilfe durch Profis, der aktiven Clubarbeit des Vorstandes gelingt es immer wieder ein sehr interessantes Clubprogramm zu erstellen. Ob eine Woche in Mallorca, Ausflüge in die Berge, Shootings und Workshops im Studio oder Outdoor, Experimentelle Fotografie zuhause beim Klubobmann, es ist nahezu uferlos wo und wie man sich selbst weiterbringen kann.

F.Böhringer (2.v.R.) LM Pur 2017
F.Böhringer (1.v.L.) LM SW2018

Fred Böhringer

Vereinsmitglied

Wohnort:

VÖAV-Mitglied seid:

VÖAV-Titel:

Funktion Verein:

Lieblingsthemen in der Fotografie:

Homepage:

Wolfurt

2013

MVÖAV

Refernt für Schulungen und Workshops

 

Landschaft, Architektur

Wohin mit so vielen Bildern

 Mit der Geburt meines zweiten Kindes startete ich in das neue, digitale Zeitalter. Familienjahrbücher musste man nicht mehr aufwendig „kleben“, man konnte sie sogar am Computer selbst gestalten. Bilder die nicht gut waren, wurden in der Kamera gelöscht. Keine Filme mehr kaufen, nichts mehr entwickeln lassen, nicht mehr eine Woche warten bis man die Bilder abholen konnte… das Interesse wurde wieder geweckt.

Nach Minolta Konica, Sony Alpha 700 und einer Canon fand ich wieder eine Marke, die mir bis heute noch gefällt. Nikon, D300S und eine D800E gehören heute zum Equipment.

Jetzt wurde alles geschossen was vor die Flinte kam. Makros, Kinder, Architektur ….. Vorarlberg….  aber wohin mit sooooooo vielen Bildern?

 

Meine bisherigen Erfolge

Wettbewerbe, wie die alljährliche Clubmeisterschaft, die Landes-, die Staatsmeisterschaft oder der Trierenberg Super Circuit wurden nun mutig beschickt. Die Qualität meiner Bilder konnte ich mit jedem Jahr nachweislich steigern. So darf ich mich, um nur die wichtigsten Wettbewerbe zu nennen, als mehrfachen Landesmeister und Träger einer Goldmedaille im Trierenberger Super Circuit nennen.

 

Heute referiere ich selbst in unserem, aber auch in anderen Fotoklubs Vorarlbergs über verschiedenste Sparten, wie Architektur, Innenarchitektur, Landschaft, Milchstraße, Langzeitbelichtung, Bildrecht,  denen meist auch ein Workshop folgt.

Meine Motto lautet:

“Dem Augenblick Dauer verleihen” (Johann Wolfgang von Goethe)

Mein Portfolio

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