Katogorie

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Unterwegs mit einem erfolgreichen Team

1981 Gründung der Leistungsgruppe des Fotoclubs Dornbirn mit 8 von 70 Mitgliedern

Als Leiter dieses Teams durfte ich dessen Gründung, den Aufbau und den Fortschritt miterleben. Die Gut strukturierte Organisation wurde gemeinsam entwickelt.

Die Einsatzfreude und Leistungsfähigkeit dieser Gruppe führte sehr bald national und international in Bereiche mit höchstem Bildniveau. Mehrfache Landes- und Staatsmeistertitel, sowie zahlreiche Spitzenplätze auf internationalen FIAP, PSA und SEAP Ausstellungen verliehen dem Fotoclub weltweit einen hohen Bekanntheitsgrad.

Nach fünf erfolgreichen Jahren wurden 7 Mitglieder dieser Gruppe mit dem AFIAP- Titel ausgezeichnet (das war das Ziel) und die Teamarbeit 1986 mit dem Vereins-Staatsmeistertitel abgeschlossen. Das Ziel war erfüllt, ich trat zurück. In diesem Freundeskreis von begeisterten Fotografen erlebte ich Fotografie als Lebenselixier.

Bild 2, Rätikon
Bild 3

Fotografische Auszeichnungen

Mitmachen war spannend und interessant, wesentlich war jedoch als Leiter durch eigene Erfolge ernst genommen zu werden.

1987:  AFIAP Auszeichnung

1996:  EFIAP Auszeichnung

1990:  Ehrennadel in Gold, EVÖAV, 5 FIAP Goldmedaillen, 3 PSA Goldmedaillen, 6 PSA Silbermedaillen, 1 SEAP Goldmedaille,
60 weitere Auszeichnungen, 650 Internationale Annahmen.

1982:  Verleihung der Niepce Auszeichnung, Paris

1994: LV Landesmeister Sparte Farbpapierbild, Vizelandesmeister Kombination, Bronzemedaille SW

1999:  Silbermedaille Sparte Dia

Kommerzielle Fotowettbewerbe

Die Erfolge bei nationalen und internationalen Meisterschaften, Ausstellungen haben parallel dazu auch die Bildqualität für kommerzielle Fotowettbewerbe erbracht. Die ersten 3 Preise waren damals sehr hoch und deren Veröffentlichung eine wichtige Werbung für den Veranstalter. Damals wurden die ersten Gewinner mit exzellenten Preisen ausgestattet, so auch ich. Natürlich hatte dies auch angenehme Auswirkungen auf mein Archiv, verbunden mit unvergesslichen Erlebnissen.  

1981: 1. Preis   Color Foto:  Grosse Kenia Einzelsafari (3000 Einsender)

1983: 2. Preis:   Meridian Reisen: Leisure Lodge Club/ Kenia, Mombasa Luxusanlage, Erbauer von der U-Bahn Wien kennen gelernt etc. (800 Einsender)       

1984: 1. Preis:   Natur & Reisen:  3 wöchige Island- Fotosafari mit Profis (900 Einsender)                                           

1985: 1. Preis:   Touropa Austria: Ferienflug mit Aufenthalt in den Mittelmeerraum, alles nach eigener Wahl, Insel Tinos/ Mykonos in der Ägäis.  (1500 Einsender)

1988: 2.Preis:   Foto Creativ: 2000,00 DM

1992: 1. Preis:   Fachzeitschrift „Vinum) CH:     1000,00 Fr, +12 Flaschen Chateau Wein, á 60,00 Fr

Sonstiges

Neben meiner ehrenamtlichen Tätigkeit beim VÖAV-Vorarlberg und beim FC Dornbirn habe ich auch als Referent, des Kunstraumes Dornbirn 1987 einen Vortrag zum Thema Fotografie abgehalten, beim Fotoclub Mondsee ein einwöchiges Seminar geleitet und verschiedene Vorträge in den Fotoclubs Vorarlbergs durchgeführt.

Zusammen mit dem Fotoclub Dornbirn wurden auch 4 Bildbände für die Stadt Dornbirn herausgegeben.

 

Durch die Fotografie konnte ich, mit Ausnahme von Australien, alle Kontinente der Erde bereisen und dies in Diashows und Zeitungsberichten zeigen.

 

 

Arthur Stock

EINZELMIZGLEID

Wohnort:

VÖAV-Mitglied seid:

VÖAV-Titel:

Funktion VÖAV:

Lieblingsthemen in der Fotografie:

Homepage:

Dornbirn

1980

EFIAP, EVÖAV

Referent für Ausstellungen

 

Landschaft, Natur, Menschen

keine

Bild 1

Fotografie erlebt

Wir müssen davon ausgehen, dass ich mittlerweile 84 Jahre Gast auf diesem einmaligen Planeten bin. Meine fotografisch aktivste Zeit war 1980 – 1990. Da sammelt sich in jeder Hinsicht einiges an, auch durch die Fotografie, es gibt etwas an Erfahrung weiterzugeben. Wertvolle Fotofreunde waren meine jahrelangen Begleiter. Einige haben sich bereits endgültig verabschiedet. Beruflich war ich Meister- Abteilungsleiter- Qualitätseiter der Fa. Leica (vorher Wild) in Heerbrugg/ CH.

 

Fotografie hat mein Leben verändert, schöner und erlebnisreicher gemacht. Mein Bewusstsein hat sich geöffnet, das Dasein spannend gemacht. So wurde mein fotografischer Weg zur lebendigen
Fotografie.

Grundsatz:              -sehen –erleben-mitfühlen-festhalten-weitergeben.

Durch Fehler, Misserfolge, Enttäuschungen wurde das Gold meiner zahlreichen und großen Erfolgs-
erlebnisse geläutert.  Sie waren die unentbehrlichen Stufen auf meinem Weg in höhere Bereiche.
Wer diese Anforderung annimmt und auch durchhält, wird auch vom Glück des Tüchtigen begleitet.
Erst dann geschieht auch der glückliche, oft so wichtige Zufall. Dies war bei mir öfters der Fall.

Bild 4
Bild 5

Mein größter und beeindruckendster fotografischer Zufall

1981 wurde ich als Leser von der Zeitschrift „Foto Color“ auf einen Fotowettbewerb aufmerksam, der einem internationalen Fotowettbewerb zum Thema „Wohnen“ ausschrieb. Dazu war eine Beilage mit dem zu erwartenden 1. Preis, Grosse Kenia Einzelsafari, Reiseverlauf mit Karte sehr
detailliert angegeben. Wert 3000,00 DM (22.000,00 Schilling). Die Einsendung war, wie es sich herausgestellt hat sehr groß (3000 Teilnehmer).

Zur selben Zeit hatten wir uns im Fotoclub das Thema „Wohnen in alten Stuben“ gestellt.  Welch ein Zufall! Dazu suchte ich in Schwarzenberg das kleine Museum mit der alten Original Bauernstube auf.  Dann wartete ich die, nach der Kirche, Messe  herauslaufenden alten Herren ab und fand zwei markante Bauern. Sie wollten vom Fotografieren nichts wissen und liefen weiter. Dann drehten sich doch noch um und waren bereit. Bedingung: Jasskarten und eine Flasche Wein (siehe Bild 1).

Das Bild davon habe ich dann zum Fotowettbewerb an Color Foto eingesandt. Nach einiger Zeit erhielt ich von Color Foto einen Expressbrief mit Reiseunterlagen, Flugticket und Scheck, Siehe (Bild 5).

Bei -10° in Zürich abgeflogen und +24° in Nairobi gelandet. Im Luxushotel Serena/ Uhurupark erhielt ich ein Apartment, mit Sicht auf Nairobi. Von dort wurde ich dann von meinem staatlichen Safarifahrer anderntags abgeholt. Nach dem Start in die Masai Mara gelangte ich nach einer Woche zum Samburugebiet in den Norden. Nach der Einfahrt, begleitet von einem bewaffneten Ranger,  begegneten wir bald einer stattlichen Löwin, welche eine Gazelle gerissen hatte und unter einem Dornbusch lag. Fenster runter, ein Schnappschuss und weg war sie, mit einem gewaltigen Satz auf eine nahe stehende Schirmakazie. Eine Kaffern- Büffelherde war im Anmarsch deshalb ihre Flucht. Normalerweise müssen Touristen/ Fahrer eine solche, sehr gefährliche  Situation sofort verlassen. Am selben Tag trafen wir noch auf einen VW Bus mit zertrümmertem Dach, laut dem Ranger hatte eine Elefantenmutter mit ihrem Jungen sich bedroht gefühlt. Nachdem ich meinen Fahrer stets freundschaftlich behandelte, erwirkte er das O.K. des Rangers zum Bleiben. Die Herde bildetete dann einen Kreis um den Baum und der Chef-Bulle trat unter dem Baum zur Löwin. Er schnaubte und stampfte ca. eine halbe Stunde lang. Instinktiv erkannte die Löwin die Gefahr und blieb oben, denn aus dem Büffelkreis ist schwer zu entkommen. Nach ca. 1 Stunde zog die Büffelherde wieder ab. Der Ranger teilte mir mit, dass eine solche Situation im ganzen Gebiet in zehn Jahren höchstens einmal vorkommt.

Mit einem Bild von der Fotoreise habe ich dann später noch bei einem Fotowettbewerb den 1. Preis mit einer 3 wöchigen Islandsafari,  eine FIAP- Goldmedaille in Argentinien und PSA Silbermedaille in Amerika gewonnen. Ausserdem einige sehr gut besuchte Diavorträge gehalten und Zeitungsartikel verfasst.

Im Portfolie befinden sich auch einige Bilder der unvergesslichen Kenia-Reise.

Mein Portfolio

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